Lilypie Kids Birthday tickers

Montag, 23. Dezember 2013

Der etwas andere Weihnachtsgruß...;-)

Ihr lieben Bloghausener,

wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest!
Laßt den Streß hinter euch, und genießt die gemeinsame Zeit.

Leider hat es Finnemann so richtig schön auf die Matte gelegt - der junge Herr fiebert und spuckt so vor sich hin.
Wir hoffen auf ein Weihnachtswunder, oder wahlweise auf eine Blitzgenesung.

Die kleine Diva kümmert sich rührend um unseren kranken Bären, und hat ihm schon ihre Fahrdienste in Aussicht gestellt.
Sie ist fest entschlossen den kranken Finnemann via Karre in die Kirche zum Krippenspiel zu befördern.
Er ist nicht abgeneigt...;-)

Samstag, 7. Dezember 2013

Gespräche

Es gibt Gespräche mit den Kindern, die plätschern so dahin. Ich gestehe, es gibt Gespräche - oder besser gesagt Monologe - da schalte ich zwischendurch schon mal ab, heuchle durch verschiedene betonte "HMM´s" Interesse, und schreibe in Gedanken meine Einkaufsliste.

Und dann gibt es diese Gespräche, die fordern meine ganze Aufmerksamkeit, die amüsieren mich, lassen mich staunen oder machen mich fassungslos, sind durchsetzt von wirren oder erstaunlich klugen Gedanken.

Heute hatten die kleine Diva und ich ein Gespräch, bei dem wir gemeinsam geweint haben.
Ein Gespräch über den Tod, ist wahrlich nicht das, was ich zu einer gepflegten Samstagabendunterhaltung zähle...
Leider ist eine schwere Krankheit und der nahende Tod in unserer Familie zur Zeit ein aktuelles Thema...
Natürlich geht das an der aufmerksamen und dafür äußerst sensiblen kleinen Diva nicht spurlos vorbei.
Lange haben wir uns über die betroffene Person unterhalten, und sind immer tiefer in die Thematik eingestiegen.
Bis wir natürlich auch dazu kamen, dass ich eines Tages sterben muss.
Und warum es denn sein muss, dass immer die liebgewonnen Menschen sterben?
Und warum kann man nicht jede Krankheit irgendwie heilen?
Und warum müssen auch Kinder und Babys sterben?
Und warum muss man seine geliebten Menschen vergraben?
Warum kann man die nicht einfach zuhause behalten, damit sie immer bei uns bleiben?

"Mama, und warum kommen mir immer, wenn ich an den Tod denken muss die Tränen!?"

Ich hoffe sehr, dass ich die Fragen der kleinen Diva für sie gut beantworten konnte.
Es war wahrlich nicht leicht...

Als vor 3 Jahren mein Opa verstarb, hat mich die kleine Diva mit ihrem kindlich-naiven Umgang mit dem Tod unfassbar getröstet.
"Opa sitzt jetzt auf einer Zuckerwattenwolke, sieht uns zu, passt auf uns auf und freut sich!"
Leider hat sie diese Unbekümmertheit verloren, und es schleicht sich immer stärker die Angst vor dem Tod ein.

Zum Glück spricht sie in diesem Fall über ihre Sorgen und Ängste.
Es war ein unglaublich intensives Gespräch, und ich finde es weiterhin wichtig, auch das Thema Tod offen und ehrlich zu besprechen, und meine Trauer zu zeigen.
Die Fragen der kleinen Diva lassen mich ahnen, dass sie sich schon etwas länger mit dem Thema beschäftigt hat.

Zum Schluß haben wir uns überlegt, was wir alles schon erlebt haben  -und was wir unbedingt noch erleben wollen!
Die Liste ist lang...sehr lang...wir brauchen also noch sehr viel gemeinsame Zeit!
Und so konnten wir nach den gemeinsamen Tränen wieder gemeinsam lachen.

Und trotzdem:
Ich wünschte, es würde auf ihre Frage "Mama, wirst du wirklich irgendwann sterben, und mich zurücklassen?" eine andere Antwort geben...