Meine Nerven jedenfalls.
Seit ein paar Tagen ist Hannah jedesmal laut schreiend aus dem Schlaf geschreckt, und es bedurfte einiges an Kraft und Geduld, sie wieder zu beruhigen.
Mittagsschlaf war sogar manchmal nur auf meinem Schoß möglich.
Überhaupt war ihr Laune eher am unteren Ende der Gute-Laune-Skala angesiedelt...
Heute übertraf sie allerdings dann mal alles
Hannah erwachte am Morgen schon mit lautem Brüllen, war untröstlich.
Auf meinem Arm kam sie nach einiger Ziet etwas zur Ruhe, aber sobald ich mich einem Sitzmöbel näherte brach das Kind in hysterisches Geschrei aus, warf sich im Arm hin und her und war quasi nicht ansprechbar.
Beim Frühstück ging der Terror weiter - Madame hat NICHTS gegessen, nur gebrüllt und gejault.
Ich gebe es zu, ich war genervt und sauer.
Unter lautem Gebrüll sind wir zur Einschulung von A. gefahren.
Dort hat sie kurz neugierig die Kindermeute beobachtet, um dann aber in voller Pracht weiter zu brüllen.
Vor Erschöpfung ist Hannah dann für etwa 30 Minuten eingeschlafen, ich habe schnell eingekauft und auf dem Heimweg hatte ich dann schon wieder ein schreiendes Kind auf dem Arm.
Mittagessen wurde wieder verweigert.
Ich hätte heulen können.
(habe ich dann irgendwann auch...)Ein wenig Mittagsschlaf hat Hannah dann gemacht, ist aber ständig schreiend aufgewacht.
Und dieser Zustand hielt dann einfach mal an.
Gegend Abend hat der Papa dann etwas Brot in die kleine Diva bekommen.
Eingeschlafen ist sie innerhalb von Sekunden, und bisher noch keine Schreiattacken.
Ich war/bin völlig hilflos!!!!
Schlecht habe ich mich gefühlt, weil ich meinem Kind nicht helfen konnte.
Ach, ich finde irgendwie nicht mal jetzt die richtigen Worte, die mein Gefühlschaos auch nur annähernd beschreiben könnte.
Meine Nerven sind völlig runter, ich war echt kurz vorm Durchdrehen.
Morgen haben wir einen Termin bei unserer Kinderärztin.
Ich hoffe so sehr, dass sie Hannah (und damit auch uns Eltern) helfen kann.
Irgendwas müssen wir doch tun können...