Lilypie Kids Birthday tickers
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Sonntag, 25. September 2011

2 Jahre



In diesem Moment vor 2 Jahren wurden wir darauf vorbereitet, gleich Eltern eines kleinen Mopses zu werden.
Und nach einem nochmaligen Ultraschall des Oberarztes wurde uns ein Kaiserschnitt ans Herz gelegt - Mopsalarm.

Die Wehen wurden stärker, die Nervosität und die Neugier auf diesen wundervollen Rumpelwicht steigen.
Junge? Mädchen? Egal!

Die Ärzte und Krankenschwestern geben anhand des Bauchumfangs erste Schätzungen ab - über 4 Kilo, da ist man sich einig!

Schwierigkeiten beim Legen der Spinalbetäubung trüben meine Stimmung deutlich - und lassen den Herrn Vater kurzfristig verzweifeln.
Der Oberarzt eilt mir zu Hilfe - und der Herr Vater hat nach ein paar tiefen Luftzügen frischer Luft auch wieder so etwas wie eine Gesichtsfarbe.

Und dann ist ER da - der Rumpelwicht! Wirklich ein ER!
Und stattlich: 4,8 kg und 58cm - das ist mal ordentlich.
Im Rückbildungskurs ist die Hebamme höchst erfreut, die Mutter des seit langer Zeit schwersten und größten Baby der Klinik kennenzulernen...



Tja, und nun wird der junge Herr schon 2 Jahre!
So langsam beginnen seine Ohren zu begreifen, dass sie durchaus auch auf die Rufe eines Erwachsenen hören können - bevor dieser in hysterische Anfälle ausbricht;-)

Finnemann ist der König des Scheißelkrams, immer in Bewegung, ein großartiger Laufradfahrer, ein sicherer Kletteraffe, ausdauernder Schaukler, Omas Liebling und überhaupt der tollste kleine Kerl der Welt.



HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH


zum


Geburtstag, kleiner Bär!

Samstag, 25. September 2010

Vorbereitungen...

Vor einem Jahr: noch etwa 30 Minuten, da platzte die Fruchtblase, und der Rumpelwicht machte sich auf den Weg.
Und um 1.43 Uhr konnten wir den großen Mops endlich in den Armen halten.
Ein kurzer, aber beschwerlicher Weg lag hinter uns - aber wir haben einen wundervollen Sohn bekommen, der alles in den Hintergrund rücken ließ.


Ein Jahr ist nun also schon um - oder erst!?!?
Der junge Herr hat uns ordentlich auf Trab gehalten, das Gesundheitswesen in all seinen Facetten ausgereizt.


Da Schlafen noch nie zu den großen Leidenschaften von Finnemann gehörte, haben sich alle Familienmitglieder solidarisch gezeigt, und sind auch zu Wenigschläfern und Frühaufstehern mutiert.
Wir nutzen den Tag...

Unser kleiner Strahlemann bereichert unser Leben.
Alles ist anders - alles ist besser.
Wir sind komplett!!!!!!

Und nun also er erste Geburtstag.
Irgendwie liefen die Vorbereitung auf Sparflamme - bei der kleinen Diva war ich quasi schon Wochen vorher im Einsatz.
Heute ging es dann aber richtig los - tatkräftig unterstützt von der kleinen Diva.
Die große Schwester durfte heute extra länger wach bleiben, um an den Vorbereitungen teilzuhaben.
Sie war so aufgeregt und voller Vorfreude, dass sie mich richtig angesteckt hat.

Ich habe mir gerade die Bilder aus dem Krankenhaus angesehen - Emotionen pur...
Beim Betrachten der Bilder von der Intensivstation kam auch wieder dieses große Angstgefühl hoch - und gleichzeitig schwirren mir die Bilder der Gegenwart durch den Kopf.
Dieses strahlende, zufriedene und fröhliche Kind - und in mir breitet sich eine große Erleichterung aus...
Und morgen wird gefeiert - aber so richtig!!!!









Sonntag, 4. Oktober 2009

Mütterlicher Geburtsbericht - Großer Schreck!!

Leider hielt diese wunderschöne Stimmung nur bis etwa 15.45 Uhr.
Da sich die Werte des Blutzuckers nicht verbesserten, muß Finn eine Infusion bekommen.
Diese kann allerdings nur auf einer Kinderintensivstation gegeben werden.
Eine sehr nette Ärztin und unsere beiden Lieblingsschwestern erklärten uns das weitere Vorgehen, und warum dies nun alles geschehn muß.
Trotzdem traf uns die Nachricht wie ein Hammerschlag, da dies auch bedeutete, dass wir die Klinik wechseln müssen.

Als dann eine der Schwestern mir noch schonend versuchte beizubringen, dass es noch nicht 100% sicher sei, ob die andere Klinik auch ein Bett für mich hat, wäre es fast um meine Fassung geschehen gewesen.
Zum Glück waren auch gerade Anne und Felix zum ersten Besuch da, und standen uns bei.

Dann lief alles irgendwie für mich wie im Film ab.
Ich verfolgte das Geschehen etwas aus der Distanz, konnte nicht mehr weinen und stand wirklich neben mir.
Dann kam die erlösende Nachricht - ich konnte mitfahren, es gab ein Bett für mich auf der Wochenstation der anderen Klinik.
Allerdings kein Familienzimmer...

Um 16.30 uhr wurde Finn dann abgeholt, und fuhr ALLEINE in die Klinik, da mein Transport noch geregelt werden mußte.
Aber Anne und Felix verfolgten draußen auf dem Flur die Abfahrt von Finn, und versicherten uns im nachhinein, dass alle ganz liebevoll mit ihm waren.

17.45 Uhr: nach einer kleinen Stärkung kann auch ich endlich mit einem Krankenwagen in die Klinik fahren.
Dort angekommen geht Jan erstmal zu Finn.

Um 19.30 Uhr bin ich soweit versorgt und angekommen, dass ich per Rollstuhl endlich auch zu meinem Sohn kann.

Auch wenn man weiß, der Zustand des Kindes war zu keiner Zeit lebensbedrohlich, er hat kein so richtig schwerwiegendes Problem -das eigene Kind mit diesen piepsenden Geräten und Schläuchen in der einschüchternden Umgebung einer Intensivstation zu sehen zerreißt einem fast das Herz.

Wir durften aber jederzeit zu ihm und mit ihm kuscheln.
Neben den ganzen anderen Kindern - ausschließlich Frühchen - wirkte er etwas fehl am Platz.
In seinem Zimmer lagen Zwillinge, die gemeinsam weniger als Finn wogen...

Auch hier wurde alle paar Stunden der Blutzucker gemessen.
Die kleinen Füßchen waren schon richtig zerstochen.
Als wir ihn abends so ganz alleine zurücklassen mußten war das ein ganz furchtbares Gefühl.
Man fühlt sich total leer. - und Jan konnte ja auch nicht bei mir sein.

Aber ich tröste mich damit, dass wir die entscheidenen ersten Stunden ganz für uns hatten - ohne Störungen konnten wir unser Glück in vollen Zügen genießen.


(Das habe ich an meinem Entlassungstag aus der Klinik noch mehr zu schätzen gewußt. Da bekam ich eine neue Bettnachbarin, die direkt aus dem Kreißsaal ins Zimmer geschoben wurde. Ich fand es für sie ganz furchtbar, da Finn und ich ja da waren, ständig kamen Schwestern und Ärzte, die etwas von mir oder Finn wollten, und Besuch für uns kam dan auch noch. Die Eltern wurden also ständig aus ihrer Innigkeit herausgerissen.)

Mütterlicher Geburtsbericht - die Geburt!

So, nun muß ich mir hier auch mal alles von der Seele schreiben, bevor die Stilldemenz alles aus meinem Gedächtnis fegt...

Am Freitag nach der Untersuchung im Krankenhaus war ich etwas gedrückter Stimmung.
Als ich dann auch noch Dur.chfall bekam, wurde die Stimmung nicht gerage besser...
Der Tag plätscherte so dahin, abends drehte ich meine übliche Runde durch Bloghausen.
Erst war es nur ein leichter Druck in der Blasengegend, aber erstmal vom Stuhl aufgestanden stand ich dann doch etwas ungläubig vor Jan, und verkündete den Blasensprung...

Dann machte sich leichte Hektik breit: die Oma wurde über ihren unverhofften Hannahsitterdienst informiert, Jan lief hin und her, um die letzten Utensilien in die Kliniktasche zu werfen.
Währendessen war ich noch kurz auf der Toilette, und vefolgte mit Staunen, wieviel Fruchtwasser da so lief...
Wenn mir dass irgendwo in der Stadt oder so abgegangen wäre...

Da das Köpchen ja noch nicht fest im Becken lag, mußte ich mich sofort hinlegen und Jan informierte einen Rettungswagen, der mich liegend in die Klinik transportieren sollte.
Das war gelinde gesagt ein kleiner Horrortrip...
Man wird ja nicht mit so einer gemütlichen trage sanft hinunter geleitet - nein, ich wurde in so eine Art Plane gelegt, die Sanitäter postierten sich an die Seiten, Jan ans Fußende und los ging es.
Die Herren schnauften und schleppten mich also durch das enge Treppenhaus, und ich hatte doch das ein oder andere Mal starke Bedenken, ob wir ALLE heil unten ankommen würden.
Taten wir aber, und dann kam auch endlich die gemütliche Liege zum Einsatz.

Ankunft im Krankenhaus so kurz vor 22 Uhr im Krankenhaus - erstmal CTG - ab ca.22.30 Uhr alle 5-7 Minuten Wehen - 23 Uhr Muttermund noch immer fest geschlossen, trotzdem Umzug in den Kreißsaal - Dauerwehen, da die Gebärmutter mit aller Kraft das Köpfchen voran treiben will (aber Finn das Brave Kind läßt sich davon nicht beeindrucken und erspart seiner Mutter so einiges...!) - 0.00 Uhr der Oberarzt wird zum Ultraschall und zur Untersuchung gerufen, Köpfchen hat sich trotz Dauerwehen eher wieder nach oben bewegt, er rät zum sofortigen Kaiserschnitt, da ein Versuch einer Spontangeburt bei den Voraussetzungen dann ein Notkaiserschnitt mit Vollnarkose folgen könnte.
1.00 Uhr: nach den ganzen Aufklärungen über die Risiken legt das Narkoseteam mit der Spinal los.
Vorher haben sie mir noch versehentlich meine Braunüle rausgerissen und ich habe den blütenweißen Boden mit Blut marmoriert...
Das Setzen der nadel dauert gefühlte Stunden, ständig muß neu angesetzt werden, dann ist die Nadel zu kurz, wieder neue Versuche - das ganze natürlich inklusive Wehen und schön vornübergebeugt.
Bei meinem Bauch kein Vergnügen.
Dann übernimmt der Oberarzt und legt innerhalb von Minuten die Betäubung - warum nicht gleich so!

Die Minuten vergehen, an mir wird geruckelt und geschuckelt, und Jan und ich sind völlig bei uns und warten auf den erlösenden Schrei.
Der kommt um 1.43 Uhr - ENDLICH!
Zu dem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.
Wir sind völlig überwältigt, als die Hebamme Jan dieses "kleine" rotgesichtige Bündel in die Arme legt.
Schon wie bei Hannah wollen wir selber entdecken, welches Gesc.hlecht unser Baby hat.
Jan wühlt sich also durch die Handtücher und verkündet nach einer gefühlten Ewigkeit: es ist ein Finn Mattis!!!
Während die Ärzte noch schwer beschäftigt sind, können wir unseren Sohn bestaunen, abknutschen, fühlen und vorallem riechen -ich liebe diesen Babygeruch!!

Bei den Daten von Finn geht ein Raunen durch die Op-Mannschaft.
(und ich war heilfroh über die Kaiserschnitt-Entscheidung!!!)
Über 4 Kilo hatte man ja geschätzt, aber das übertraf dann doch alle Erwartungen.
Dann ging es in den Kreißsaal, und wir 3 hatten endlich Zeit für uns.

Um 4 Uhr wurde dann die U1 gemacht, die der Rumpelwicht mit Bravour meisterte.
Bei so schweren Kindern wird der Blutzucker noch genauer als ohnehin schon kontrolliert.
Finn hatte einen sehr niedrigen Wert, und bekam erstmal eine kleine Glukosedröhnung.

Um 6 Uhr ging es dann auf die Station in unser Familienzimmer.
Papa bettete sich gleich erschöpft zur Ruhe - und Mama konnte vor lauter staunen und kuscheln überhaupt nicht schlafen...
Der Blutzucker von Finn wird alle Stunde überprüft - und bleibt leider sehr schwankend.
Papa pennt und pennt - und wacht nur kurz zum Frühstück auf...

Um 11.30 Uhr kommt die Oma mit Hannah endlich vorbei!!!
DIE GROßE SCHWESTER!!!
Zuerst war ihr das alles nicht ganz geheur: Mama liegt desolat im Bett und der Rumpelwicht ist jetzt plötzlich ziemlich real geworden.
Doch das Eis ist schnell gebrochen, sie streichelt Finn liebevoll - "das ist mein Bruder!" - und hat ihm sogar ein kleines Geschenk mitgebracht.
Die ganze Familie lümmelt im Bett herum und ich fühle einfach nur vollkommenes Glück!!

Dienstag, 23. Dezember 2008

Mia Josefine ist da!!!


Endlich!! Das kleine Fast-Christkind ist da!!!
Mia Josefine wurde um 4.10 Uhr geboren, wiegt 4080g, ist 51cm lang und einfach nur wunderbar!!
Allen geht es gut, und sie genießen die ersten kostbaren Stunden.




War die kleine Diva wirklich auch mal sooo klein??
Das ist irgendwie außerhalb meiner Vorstellungskraft...

Montag, 22. Dezember 2008

Es geht los!


Bald ist es soweit, Lotta wird endlich GROßE SCHWESTER!!!
Wir erwarten die gute Nachricht mit großer Spannung.
Hoffentlich noch vor dem Schlafengehen...

Donnerstag, 10. Januar 2008

Frisch geschlüpft


12.Juni 2007: um 2.23 Uhr ca.24 Stunden nach Blasensprung kam endlich HANNAH MARIE zur Welt.
Technische Daten: 52 cm groß, 3980 g schwer